Coga vs. Jungwirth bei OKTAGON 94: Termin, Ort und Übertragung

Inhaltsverzeichnis
Das Angebot richtet sich an Personen 18+ | Suchtrisiken | Hilfe unter buwei.de & Check dein Spiel.
Zwei Männer, die vor zwei Jahren im selben Stadion standen und es völlig unterschiedlich verlassen haben. Max Coga gewann damals mit gebrochener Hand, Christian Jungwirth verlor über fünf Runden ohne einen einzigen gewonnenen Durchgang. Jetzt kehren beide zurück, diesmal gegeneinander.
Coga vs. Jungwirth auf einen Blick
| Event | OKTAGON 94 |
| Kampf | Max Coga (27-8-1) vs. Christian Jungwirth (16-9) |
| Gewichtsklasse | Weltergewicht, 77 kg |
| Datum | Samstag, 26. September 2026 |
| Ort | Deutsche Bank Park, Frankfurt am Main |
| Free-TV | RTL, Countdown ab 22:45 Uhr, Kämpfe ab 23:00 Uhr |
| Stream | RTL+ ab 17:30 Uhr, komplette Card |
Coga vs. Jungwirth: Wann, wo und wie zu sehen
Der Termin ist Samstag, der 26. September 2026, die Adresse der Deutsche Bank Park in Frankfurt am Main. Im Hauptprogramm ist das Duell weit oben eingeplant, gekämpft wird also im späteren Verlauf des Abends.
Zwei Wege führen an den Bildschirm. RTL+ überträgt ab 17:30 Uhr lückenlos, vom ersten Vorkampf an. Wer nichts bezahlen will, schaltet bei RTL ein, wo ab 22:45 Uhr ein Countdown läuft und ab 23:00 Uhr eine Auswahl der Topkämpfe live dazukommt. Ob Coga gegen Jungwirth in dieses Fenster rutscht, entscheidet sich daran, wie schnell die vorherigen Kämpfe enden.
Max Coga
Mit 37 ist Coga in Frankfurt längst mehr als ein Kämpfer. Im Bahnhofsviertel führt er in dritter Generation die Pik Dame, einen der ältesten Nachtclubs der Stadt, und an den Free-TV-Abenden von OKTAGON sitzt er sonst als Experte am Mikrofon. Seine Bilanz von 27 Siegen, 8 Niederlagen und einem Unentschieden ist die eines Finishers: 23 Siege endeten vorzeitig, elf durch KO oder TKO, zwölf durch Aufgabegriff. Per Submission besiegt wurde er in 36 Profikämpfen dagegen noch nie.
Zuletzt schlug er Antun Račić durch TKO in der zweiten Runde, gewonnen mit einer Hand, die während des Kampfes brach. Es folgten eine Not-Operation und knapp zwei Jahre ohne Kampf. Für die Rückkehr wählte er bewusst keinen leichten Namen und steigt dafür sogar eine Gewichtsklasse höher. „Ich komme nicht in den Käfig, um Fallobst zu kämpfen“, sagt er.
Christian Eckerlin
Aus Bopfingen kommt Jungwirth, trainiert wird in Stuttgart, und mit 39 ist er zwei Jahre älter als sein Gegner. Beim VfB galt er als Torwarttalent, bis eine Verletzung mit 22 den Fußball beendete. Über das Boxen fand er später zum MMA, sein Profidebüt gab er erst mit 30. Die Basis ist bis heute das Boxen, dazu kommen Muay Thai aus regelmäßigen Aufenthalten in Thailand und eine Ausdauer, die Gegner in späten Runden zermürbt. Sieben seiner 16 Siege endeten vorzeitig, kein einziger durch Aufgabegriff.
In Frankfurt hat er eine Rechnung offen. Im November schlug er Niklas Stolze durch TKO in der vierten Runde und forderte anschließend lautstark eine Stadion-Revanche gegen Eckerlin, gegen den er 2024 dort verloren hatte. Das Stadion bekam er, den Gegner nicht. Danach kassierte er noch eine Niederlage gegen Michał Materla in einem reinen Schlagduell, das nicht in seiner MMA-Bilanz geführt wird. Über Coga sagt er nur: „Ich suche keine schwachen Gegner.“
Was steht auf dem Spiel?
Coga riskiert am meisten. Knapp zwei Jahre ohne Kampf, eine Gewichtsklasse mehr auf der Waage, 37 Jahre auf dem Papier, und das alles in Sichtweite des Viertels, in dem er aufgewachsen ist. Ein Comeback, das vor dieser Kulisse schiefgeht, vergisst in Frankfurt so schnell niemand.
Jungwirth wiederum schleppt ein Ergebnis mit sich herum, das er nur an einem einzigen Ort loswird. Gewinnt er, rückt er im Ranking nach oben und der Abend von 2024 verliert sein Gewicht. Andernfalls wird der Deutsche Bank Park endgültig zu der Adresse, an der seine Karriere zweimal ausgebremst wurde.
